24. August 2026 · Von YasKad
public-apis/public-apis

public-apis: das gemeinschaftliche Verzeichnis freier öffentlicher APIs

public-apis/public-apis · 483.096★ · 53.366 forks

Ein Verzeichnis kostenloser APIs in einer einzigen Markdown-Datei, seit 2016 von Hand gepflegt, das zur De-facto-Referenz für die Entdeckung öffentlicher APIs wurde — und zu einer Fallstudie darüber, was passiert, wenn sich ein kommerzieller Anbieter in die Kuratierung einnistet.


Was public-apis ist

public-apis ist ein Repository, dessen Produkt ein einziges Dokument ist: README.md (238 KB, 2.189 Zeilen), gegliedert in 51 Kategorien (von Animals und Anime bis Weather, über Authentication, Blockchain, Finance, Government, Machine Learning, Security oder Transportation) und 1.706 Tabelleneinträge.

Jeder Eintrag beschreibt eine API mit diesen Spalten: Name (verlinkt zur offiziellen Dokumentation), Beschreibung (maximal 100 Zeichen), Auth (Authentifizierungstyp: OAuth, apiKey, X-Mashape-Key, No oder User-Agent), HTTPS (Ja/Nein), CORS (Yes, No oder Unknown) und „Call this API“ (Link zu einer öffentlichen Postman-Sammlung, sofern vorhanden). Es gibt keinen Anwendungscode: GitHub klassifiziert die Hauptsprache nur wegen der Validierungsskripte in scripts/validate/ als Python. Die Lizenz ist MIT (c) 2022 public-apis.

Der Ursprung: von einem persönlichen README zu einem Community-Standard

Das Repository wurde am 20. März 2016 von Todd Motto (toddmotto) erstellt, der den initialen Commit um 23:49 UTC vornahm und die ersten PRs selbst mergte. Innerhalb von 24 Stunden erhielt die Liste unter anderem NASA, OpenWeatherMap, Transport for London, irail, Deutsche Bahn, Dribbble, Netflix Roulette, iTunes, Spotify und RandomUser. Der erste Auftritt auf Hacker News datiert auf den 21. März 2016 (2 Punkte); der eigentliche Schub kam 2017, als ein Thread 270 Punkte erreichte.

Dark-Mode-Cyberpunk-Illustration eines persönlichen READMEs, das sich zu einem Community-Standard entwickelt: links leuchten ein kleines Terminalfenster im Stil von 2016 und ein handgeschriebenes Notizbuch schwach, während sie sich rechts zu einem weitläufigen, leuchtenden Verzeichnis öffentlicher APIs ausdehnen. Eine Neon-Zeitlinie durchzieht die Szene von einem frühen Commit-Punkt bis zu einem modernen Open-Source-Ökosystem, mit abstrakten Meilenstein-Knoten für die ersten Einträge, das Community-Wachstum, die Organisationsmigration und die Vendor-Kontroverse. Schwebende holografische API-Icons entstehen aus der Zeitlinie — Wetter, Weltraum, Transport, Musik, Namen, Gesichter, Finanzen — dargestellt als elegante Neon-Symbole statt Logos. Translucent-Silhouetten von Mitwirkenden verschmelzen mit der Liste und betonen kollektives Eigentum. Dunkler Hintergrund, neon-cyane und violette Beleuchtung, ultra-detailliert, filmisch, 8K-Auflösung, kein lesbarer Text.

Drei Meilensteine markieren die Entwicklung des Projekts. 2018 erstellte davemachado (mit 683 Commits zweitgrößter Mitwirkender) die offizielle JSON-API davemachado/public-api in Go, bereitgestellt unter api.publicapis.org. 2019 wechselte das Projekt zur Organisation public-apis (gegründet am 28. Mai 2019, heute mit 6.205 Followern und nur diesem einen öffentlichen Repository); im selben Jahr entstand die erste kommerzielle Reibung: In einem HN-Thread bemerkte Nutzer brianherbert, „der Repo-Besitzer betreibt die Website, die die Liste sponsert“.

Die größere Kontroverse kam 2022: Am 11. März pushte das GitHub-Konto APILayer drei „Update README.md“-Commits direkt ins README; am selben Tag pushte Yann Bertrand (yannbertrand, 79 Commits, Top 10 des Projekts) drei Revert "Update README.md"-Commits, um sie rückgängig zu machen. Am 16. März und 18. Mai 2022 bearbeitete APILayer das README erneut, und diesmal blieben die Änderungen bestehen: Das heutige README öffnet mit einem Abschnitt „APILayer Unified Suite is now Live!“, bewirbt APILayers eigene Produkte (IPstack, Marketstack, Weatherstack, Aviationstack, Fixer, Zenserp, Screenshotlayer), und der Homepage-Link des Repositorys ist ein Referral-Link zu apilayer.com mit UTM-Parametern. Aus dieser Kontroverse entstand der gepflegte Community-Fork public-apis-dev/public-apis (heute weitergeleitet zu marcelscruz/public-apis), erstellt am 11. Mai 2022.

Angespannte Dark-Mode-Cyberpunk-Szene, die einen kommerziellen Anbieter zeigt, der gesponserten Inhalt in ein öffentliches API-Verzeichnis einschleust: ein Neon-Firmenlogo drückt ein leuchtendes Banner in die obere Kante eines glühenden README-Dokuments, während bernsteinfarbene UTM-Tracking-Tags an mehreren Tabellenzeilen wie kleine Schaltkreis-Parasiten haften. Community-Maintainer führen Revert-Commits durch, dargestellt als cyanfarbene Rückspul-Bänder, Schild-Icons und Diff-Panels mit grünen Löschzeilen. Eine Zeitlinie verzweigt sich in zwei Pfade: ein Zweig bleibt mit kommerzieller Werbung verschmutzt, während der andere zu einem sauberen, smaragdgrün leuchtenden Community-Fork wird. Dramatische Neon-Beleuchtung, Dark Mode, Cyberpunk-Tech-Ästhetik, ultra-detaillierte Materialien, 8K-Auflösung, kein lesbarer Text.

Philosophie und Prinzipien

CONTRIBUTING.md erklärt die Philosophie explizit: „This API list is not a marketing tool, but a tool to help the community build applications and use free, public APIs quickly and easily.“ Aus dieser Erklärung ergeben sich überprüfbare Regeln:

  • Echter freier Zugang: Die vorgeschlagene API muss vollständig freien Zugang oder mindestens eine kostenlose Stufe haben; APIs, die vom Kauf eines Geräts oder Dienstes abhängen, werden abgelehnt, und als Marketingversuche identifizierte PRs werden nicht akzeptiert.
  • Manuelle Kuratierung: Das README erklärt, die Liste sei „manually curated by community members like you and folks working at APILayer“ — es gibt also kein Scraping und keine automatische Generierung; jeder Eintrag durchläuft die menschliche Prüfung eines Mitwirkenden.
  • Technische Transparenz pro Eintrag: Die Spalten Auth, HTTPS und CORS machen die Integrationskosten sichtbar, bevor die Dokumentation geöffnet wird; das Dokument weist darauf hin, dass eine API ohne CORS nur serverseitig nutzbar ist.
  • Dokumentationshygiene: alphabetische Reihenfolge pro Abschnitt, eine Beschreibung unter 100 Zeichen, ein Link pro PR, PR-Titel im Format Add Api-name API, gesquashte Commits, keine TLD im Namen, und der Name soll nicht auf „API“ enden.
  • Kontinuierliche Verifizierung: Die CI validiert täglich sowie bei jedem Push oder PR alle Links im README.

Konzeptionelle Dark-Mode-Cyberpunk-Szene, die die Philosophie einer community-kuratierten Liste kostenloser APIs darstellt: eine Neon-Bibliothek unter freiem Himmel, in der Mitwirkende-Figuren leuchtende API-Karten auf transparenten Regalen inspizieren. Jede Karte zeigt abstrakte Icons für freien Zugang, HTTPS-Verschlüsselung, CORS-Kompatibilität, API-Schlüssel, OAuth und Zugang ohne Authentifizierung. Über der Bibliothek zeigt ein großes durchscheinendes Banner ein zerbrochenes Megafon und eine offene Hand, was symbolisiert, dass das Verzeichnis ein Community-Werkzeug und kein Marketingkanal ist. In einer abgedunkelten Seitenkammer sind Megafone kommerzieller Anbieter und gesponserte Banner hinter Glas eingeschlossen, visuell getrennt von den gemeinsamen Bereichen. Menschliche Prüfer bestätigen Einträge mit leuchtenden Häkchen, während automatisiert gescrapte Daten als dunkles Rauschen abgelehnt werden. Ethische, transparente und kollaborative Stimmung, Dark Mode, Cyberpunk-Tech-Ästhetik, Neon-Akzente, ultra-detaillierte Oberflächen, 8K-Auflösung, kein lesbarer Text.

Wie es funktioniert

Der gesamte Inhalt lebt in README.md. Der Abschnitt „Index“ verlinkt zu den 51 Kategorien, und jede Kategorie ist eine alphabetisch sortierte Tabelle. Von den 1.706 Eintragslinks tragen 26 den utm_source-Tracking-Parameter von APILayer (einschließlich der 11 Zeilen der werbenden „APILayer APIs“-Tabelle, die die Datei einleitet).

Die Infrastruktur des Repositorys ist minimal und beschränkt sich auf scripts/ (Python 3.8) sowie zwei GitHub-Actions-Workflows: test_of_push_and_pull.yml (bei jedem Push oder PR nach master) validiert das Markdown-Format, prüft die vorgeschlagene Änderung und sucht nach doppelten Links; validate_links.yml (täglich um Mitternacht UTC geplant) validiert, dass alle README-Links weiterhin antworten.

Detailliertes Dark-Mode-Cyberpunk-Diagramm einer großen README-Datei, die als leuchtendes Kontrollpanel fungiert: das zentrale Panel ist eine glühende Markdown-Tabelle mit abstrakten Spalten für API-Name, Beschreibung, Authentifizierung, HTTPS, CORS und Postman-Sammlungslink. Darum sind 51 Kategoriemodule in einem kreisförmigen Index angeordnet, jedes als Neon-Chip mit abstrakten Icons für Tiere, Wetter, Finanzen, Gesundheit, Gaming, Transport, Sicherheit und Machine Learning dargestellt. Eine seitliche Pipeline zeigt automatisierte Validierungs-Workflows: Push-Trigger, Pull-Request-Prüfungen, Markdown-Formatvalidierung, Erkennung doppelter Links und ein täglicher Mitternachts-Link-Checker, dargestellt als uhrähnliche Neon-Kugel. Grüne Pulse wandern durch die Pipeline, wenn Links bestehen, während defekte Links als schwache rote Funken erscheinen. Präzise, technische und wartbare Stimmung, Dark Mode, Cyberpunk-Tech-Ästhetik, ultra-detaillierte Schaltkreise, 8K-Auflösung, kein lesbarer Text.

Zudem verlinkt das README offiziell die JSON-API des Projekts (davemachado/public-api, Go, Apache 2.0), deren README die Basis https://api.publicapis.org/ mit vier öffentlichen Endpunkten dokumentiert, ohne Authentifizierung und mit CORS-Unterstützung: GET /entries (listet alles auf, mit Filtern nach title, description, auth, https, cors und category), GET /random (ein zufälliger Eintrag), GET /categories und GET /health. Ein dokumentiertes Detail: Bei Kategorien mit Leerzeichen und Et-Zeichen verwendet der Parameter nur das erste Wort (Science & Math → category=science). Das Repository dieser API verzeichnet seit dem 8. Dezember 2022 keine Commits mehr, und der Host api.publicapis.org antwortete bei der letzten Prüfung nicht, weshalb seine aktuelle Verfügbarkeit unbestätigt bleibt.

Dark-Mode-Cyberpunk-Interface für einen öffentlichen JSON-API-Dienst: vier leuchtende Endpunkt-Terminals sind in einem sauberen Raster angeordnet, jedes für eine andere Operation: alle Einträge auflisten, einen zufälligen Eintrag zurückgeben, Kategorien auflisten und Health-Check. Die Terminals strahlen sanftes cyanes, violettes und bernsteinfarbenes Licht aus, mit abstrakten Filter-Chips in der Nähe für Titel, Beschreibung, Authentifizierung, HTTPS, CORS und Kategorie. Eine transparente Datenpipeline zeigt API-Anfragen, die von einem browserähnlichen Client eingehen, und Antworten, die als strukturierte JSON-Pakete zurückkehren, ohne Authentifizierungssperre und mit einer offenen CORS-Brücke zwischen Client und Server. Ein kleines abstraktes Go-Sprach-Abzeichen sitzt nahe dem Dienstkern und deutet auf ein leichtgewichtiges Backend hin. Ein gedimmter Seitenknoten deutet auf einen unverifizierten oder offline Host hin, dargestellt als ruhiges Warnlicht statt eines Alarms. Technische, elegante und entwicklerfreundliche Stimmung, Dark Mode, Cyberpunk-Tech-Ästhetik, Neon-Akzente, ultra-detailliert, 8K-Auflösung, kein lesbarer Text.

Das Ökosystem

Offizielle Begleiter oder solche vom selben Autor:

  • davemachado/public-api — die offizielle JSON-API der Liste, verlinkt aus dem README selbst. 1.683 Sterne, 181 Forks; Go, Apache 2.0; letzte Veröffentlichung am 8. Dezember 2022.
  • Die Organisation public-apis (6.205 Follower) besitzt nur dieses Repository; es gibt keine Schwester-Repos in der Organisation.
  • toddmotto/public-apis — Todd Mottos ursprüngliches Repository, heute ein Fork des Hauptprojekts (2.739 Sterne, 311 Forks); es ist der Rest des persönlichen Ursprungs des Projekts.

Community-Forks und Alternativen (verifiziert über die GitHub-API am 21. August 2026):

  • marcelscruz/public-apis (früher public-apis-dev/public-apis) — „A collaborative list of public APIs for developers“; 9.360 Sterne, 1.023 Forks, erstellt am 11. Mai 2022, MIT, Homepage publicapis.dev. Es ist der werbefreie APILayer-Fork, der in späteren Community-Diskussionen zitiert wird.
  • public-api-lists/public-api-lists — „A curated list of free public APIs — searchable, community-maintained, with a free JSON API“; 15.552 Sterne, 1.691 Forks, erstellt am 5. Januar 2020, MIT, Web-Interface unter public-api-lists.github.io.
  • tonnyl/awesome_apis — „A collection of APIs“; 13.081 Sterne; eine allgemeine API-Sammlung, nicht auf kostenlose beschränkt.
  • Free-APIs/Free-APIs.github.io — „A collection of free APIs for new and experienced developers“; 1.284 Sterne.
  • 255kb/stack-on-a-budget — 12.389 Sterne; angrenzend (Dienste mit kostenloser Stufe für knappe Budgets), kein API-Verzeichnis.

Dark-Mode-Cyberpunk-Netzwerkkarte eines Open-Source-API-Verzeichnis-Ökosystems: ein zentraler Repository-Knoten mit strahlendem Stern-Icon verbindet sich mit einem offiziellen JSON-API-Dienst, einem ursprünglichen persönlichen Repository, einem Community-Fork, alternativen kuratierten API-Listen, öffentlichen Ranking-Seiten und Drittanbieter-Client-Bibliotheken. Jeder Knoten leuchtet in unterschiedlicher Intensität, um Sterne, Forks und Aktivität darzustellen, umgeben von abstrakten Metrikringen und kleinen Mitwirkenden-Silhouetten. Ein Seitenpanel zeigt ein JSON-Service-Interface mit vier abstrakten Routenkarten für Einträge, Zufallsauswahl, Kategorien und Health-Checks, plus Filter-Chips für Titel, Beschreibung, Authentifizierung, HTTPS, CORS und Kategorie. Datenpakete reisen durch transparente Röhren, und ein CORS-Handshake wird als Neon-Brücke zwischen Client und Server visualisiert. Stimmung einer lebendigen Open-Source-Konstellation, Dark Mode, Cyberpunk-Tech-Ästhetik, Neon-Akzente, ultra-detailliert, 8K-Auflösung, kein lesbarer Text.

Außerhalb von GitHub selbst haben zwei verwandte Projekte kein identifiziertes eigenes Repository: freepublicapis.com („A collection of Free Public APIs for Students and Developers. Tested every single day.“, mit einem HN-Thread von 2024, der 602 Punkte erreichte) und apirank.dev („We crawled and ranked public APIs from the internet“, ein Show-HN-Beitrag mit 176 Punkten). Für die Liste existiert kein offizielles npm-/PyPI-/crates-Paket, da es sich um ein Dokument, nicht um Software handelt.

Offizieller und halboffizieller Status

Es gibt weder eine formale Bezeichnung als Standard noch eine Marketplace-Präsenz; der Status ist de facto: Mit 467.497 Sternen ist es die meistgesternte API-Liste auf GitHub und der kanonische Link, der in Tutorials, Threads und Podcasts auftaucht, wenn jemand nach „kostenlosen APIs“ fragt.

Was es tatsächlich gibt, ist eine dokumentierte Vendor-Beziehung: APILayer (ein kommerzieller API-Anbieter — IPstack, Weatherstack, Serpstack) beteiligt sich laut eigener Aussage des READMEs an der Kuratierung, hatte 2022 direkten Schreibzugriff auf die Datei, die Homepage des Repositorys ist ein Referral-Link zu APILayer, und 26 Zeilen der Liste tragen dessen UTM-Parameter. In der Praxis erhalten APILayers Produkte garantierte Sichtbarkeit an der Spitze der meistgenutzten Liste der Nische, und die Community antwortete mit öffentlichen Reverts und einem alternativen Fork. Es ist kein „offizieller Status“ eines Standards, sondern eine de facto kommerzielle Beziehung zwischen der Liste und einem Anbieter.

Zahlen zum Repository

Messung: 21. August 2026, GitHub-API.

MetrikWert
Sterne467.497
Forks51.560
Echte Abonnenten4.674
Commits5.158
Offene Issues + PRs1.717
HauptsprachePython (Validierungsskripte)
LizenzMIT (c) 2022 public-apis
Erstellung20. März 2016
Letzter Push19. August 2026
Releases / Tagskeine

watchers_count spiegelt in der API-Antwort die Sternezahl, weshalb die gemeldete Abonnentenzahl subscribers_count ist. open_issues_count umfasst offene Änderungsanfragen, nicht nur Issues.

Dark-Mode-Cyberpunk-Dashboard, das den Umfang eines sehr beliebten Open-Source-Repositorys feiert: holografische Anzeigen, Balkendiagramme und Radialdiagramme zeigen abstrakte Metriken für Sterne, Forks, Commits, offene Issues, Abonnenten, Repository-Größe und jüngste Aktivität. Die Hauptanzeige zeigt einen großen strahlenden Sternezähler mit stilisierten Ziffern, die leuchten, ohne lesbar zu werden, und betont Popularität statt exakter Zahlen. Ein kleines Python-Skript-Icon schwebt neben Validierungs-Workflow-Knoten, während ein MIT-Lizenzsiegel als kompaktes blaues Emblem leuchtet. Eine Miniatur-Weltkarte leuchtet mit API-Endpunkt-Pulsen auf und zeigt globale Nutzung und Entdeckung. Die Zeitlinie erstreckt sich von 2016 bis zur Gegenwart, mit einem letzten jüngsten Push, markiert durch einen hellgrünen Puls. Autoritative, futuristische, datenreiche Stimmung, Dark Mode, Cyberpunk-Tech-Ästhetik, Neon-Akzente, ultra-detaillierte Panels, 8K-Auflösung, kein lesbarer Text.

Wichtigste Mitwirkende nach Commits: matheusfelipeog (826), davemachado (683), ArindamOSS (292), pawelborkar (150), jbrooksuk (135), marekdano (133), mikestreety (129), toddmotto (99), yannbertrand (79), wesbos (44). Auffällig ist das Wartungsmuster von matheusfelipeog, mit Hunderten von Commits des Typs „Remove X, it’s broken“ — eine Serie von 20 Entfernungen an einem einzigen Tag ist nur ein Beispiel —, was die fortlaufende Bereinigung toter APIs belegt.

Schnelleinstieg

Installation und erster Start

Es gibt keine Software zu installieren: Das Produkt ist ein Dokument. Drei Zugangswege, von geringster zu höchster Kontrolle:

  1. Durchsuchen: das Repository auf GitHub öffnen und das gerenderte README durchgehen. Die Datei wiegt 238 KB; die Browser-Suche (Strg/Cmd+F) ist das natürliche Navigationswerkzeug.
  2. Lokal klonen: git clone des Repositorys und README.md im gewünschten Viewer öffnen oder mit eigenen Skripten verarbeiten.
  3. Offizielle JSON-API (falls sie antwortet): curl https://api.publicapis.org/categories und curl "https://api.publicapis.org/entries?category=weather". Keine Authentifizierung erforderlich, CORS wird unterstützt.

Beim ersten Einsatz lohnt sich ein Blick auf die Spalten Auth und CORS: Sie bestimmen, ob die API ohne Schlüssel aus dem Browser integriert werden kann und mit welchem Aufwand.

Gängige Arbeitsabläufe

  1. Eine API für eine bestimmte Domäne suchen: das README öffnen, die Kategorie lokalisieren und die Zeilen lesen. Zum Filtern ohne Browsen liefert GET /entries?category=weather&auth=No nur Wetter-APIs ohne Authentifizierung.
  2. Vor der Integration testen: die Spalte „Call this API“ verlinkt zu öffentlichen Postman-Sammlungen; für schlüssellose APIs genügt eine einzelne Testanfrage.
  3. Den Katalog als Daten einlesen: GET /entries (oder GET /random) im eigenen Projekt konsumieren oder die Tabellen der README.md parsen, falls die API nicht verfügbar ist.
  4. Den eigenen Projektlink validieren: Bei einem Beitrag löst der PR die Format- und Linkvalidierung aus, zusätzlich zur täglichen Prüfung um Mitternacht UTC.

Häufige Fallstricke und Lösungen

  • Die API ist gelistet, fällt aber aus oder ändert den Vertrag: Die CI validiert, dass Dokumentationslinks antworten, nicht dass der Endpunkt funktioniert. Die Lösung ist ein Smoke-Test gegen den gewählten Endpunkt, bevor man sich darauf verlässt.
  • „Kostenlos“ mit Kleingedrucktem: Viele Einträge sind „free up to N requests, then $“ — kostenlose Stufen mit einer Skalierungsgrenze. Den kostenlosen Plan in der offiziellen Dokumentation prüfen, bevor ein Projekt darauf ausgelegt wird.
  • CORS: No aus dem Browser: CONTRIBUTING.md warnt, dass eine API ohne CORS nur serverseitig nutzbar ist; die Lösung ist ein Backend-Proxy oder die Wahl eines Eintrags mit CORS: Yes.
  • Vendor-Werbung in der Liste: Der Header bewirbt APILayer, und 26 Zeilen tragen utm_source. Für einen sauberen Katalog nutzt die Community den Fork marcelscruz/public-apis — gleiches Format, ohne Marketing.
  • Abhängigkeit von api.publicapis.org: Das Repository dieser API ist seit Dezember 2022 inaktiv; eine Alternative zu haben (das README selbst oder public-api-lists, das eine eigene kostenlose JSON-API anbietet) vermeidet eine tote Abhängigkeit.

Wie man beiträgt

CONTRIBUTING.md dokumentiert einen vollständigen Prozess: das Repository forken, klonen und das upstream verbinden; einen Branch für die Änderung erstellen; eine API pro PR hinzufügen, im am besten passenden Abschnitt, in alphabetischer Reihenfolge, mit exaktem Tabellenformat und einer Beschreibung unter 100 Zeichen; den PR als Add Api-name API betiteln; alle Commits squashen und vor der Review-Anfrage sicherstellen, dass die CI besteht.

Inhaltliche Einschränkungen: Die API muss vollständigen freien Zugang oder eine kostenlose Stufe haben, darf nicht vom Kauf eines Geräts oder Dienstes abhängen, muss angemessen dokumentiert sein und darf kein Marketingversuch sein.

Wie die Community reagierte

Die zurückgewonnenen Belege zeigen anhaltende Akzeptanz über ein Jahrzehnt, einen Wendepunkt mit der Ankunft von APILayer und ein Ökosystem von Alternativen.

Im Hacker-News-Thread von 2017 (270 Punkte, 23 Kommentare) schrieb iDemonix: „next time I feel the urge for a side project I know which page to start on“; thedatamonger verlieh ihm den „github star of the week award“. In einem Thread von 2019 äußerte brianherbert die erste verifizierte kommerzielle Kritik — „The repo owner runs the website sponsoring the list“ —, während yllus den Prozess als „structured enough — TravisCI tests to ensure a consistent documentation style“ verteidigte.

Während der APILayer-Kontroverse 2022–2023 sammelte ein Thread mit dem Titel „Tell HN: The 226K stars ‘public-APIs’ repo has been ruined by a greedy company“ 25 Punkte; ein Nutzer verlinkte darin sowohl den gepflegten Fork (marcelscruz/public-apis) als auch die Alternative public-api-lists. Die direkte Community-Antwort ist in der Git-Historie verzeichnet: drei Reverts von yannbertrand am selben Tag wie die Bearbeitungen des APILayer-Kontos.

2024 sammelte die Seite freepublicapis.com („Tested every single day“) 602 Punkte und 122 Kommentare auf Hacker News: Ein Nutzer schlug einen „API forwarder“ als gemeinsames Ziel vor, der Endpunktausfälle protokollieren würde, und ein anderer fasste die Zuverlässigkeitsdiskussion mit „API doesn’t mean someone’s else’s computer“ zusammen.

public-apis im Vergleich zu anderen Ansätzen

AnsatzÜberprüfbare ÜberschneidungÜberprüfbarer Unterschied
public-api-lists/public-api-lists (15.552 ⭐)Kuratierte Liste kostenloser öffentlicher APIs, community-gepflegtFügt eine durchsuchbare Web-Oberfläche und eine eigene kostenlose JSON-API hinzu; entstand 2020
marcelscruz/public-apis (9.360 ⭐)Gleiches Tabellenformat; direkter Fork des ProjektsKein APILayer-Marketing; Website unter publicapis.dev; entstanden aus der Kontroverse von 2022
tonnyl/awesome_apis (13.081 ⭐)Sammlung von APIsNicht auf kostenlose oder öffentliche APIs beschränkt
freepublicapis.com (Website)Verzeichnis kostenloser APIs für Studierende und EntwicklerTestet die APIs „every single day“; kein öffentliches Repository gefunden
apirank.dev (Show HN, 176 Pkt.)Liste öffentlicher APIsCrawlt und rankt APIs aus dem Internet, statt sie von Hand zu kuratieren

Der strukturelle Unterschied liegt nicht im Umfang, sondern in der Natur: public-apis ist ein handkuratiertes Markdown-Dokument mit Integrationsmetadaten (Auth/HTTPS/CORS) und CI-gestützter Linkvalidierung; seine Alternativen fügen entweder eine Oberfläche, einen Health-Test oder automatisiertes Ranking hinzu.

Anwendungsfälle und wem dieses Repository helfen kann

  • Entwickler von Prototypen und Nebenprojekten: in Minuten eine kostenlose Auth: No-API für Beispieldaten finden, ohne sich zu registrieren oder Dokumentation zu lesen.
  • Full-Stack-Entwickler: Die Spalten CORS und Auth zeigen auf einen Blick, welche APIs direkt aus dem Browser aufgerufen werden können; die Postman-Spalte erlaubt es, den Endpunkt ohne Codezeile zu testen.
  • Studierende und Lehrende: Die 51 Kategorien fungieren als Landkarte dessen, was es an öffentlichen APIs gibt.
  • Betreuer von Datenpipelines: Der Katalog kann programmatisch eingelesen werden; der tägliche Link-Validierungs-Cron ist ein wiederverwendbares Muster, um die Dokumentation eines eigenen Katalogs zu überwachen.
  • Teams, die eine saubere Datenquelle benötigen: Der Fork marcelscruz/public-apis bietet dasselbe Format ohne werbende Zeilen oder UTM-Parameter.
  • Erforscher von Open-Source-Ökosystemen: Ein Jahrzehnt Git-Historie, Mitwirkende und HN-Threads bilden einen dokumentierten Fall von Community-Governance gegenüber Vendor-Vereinnahmung.

Ressourcen


Hinweis: Dieser Artikel kombiniert README und CONTRIBUTING-Datei des Repositorys, die GitHub-API, die Git-Historie des READMEs und die am 21. August 2026 konsultierten Hacker-News-Threads. Die Zahlen ändern sich mit der Zeit.

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